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Gewaltprävention

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Extremsituationen und deren Auswirkungen zu schützen, ist ein betriebliches Präventionskonzept die beste Wahl. Dieses beinhaltet:

  • Maßnahmen, die vorbeugen
  • Verhaltensweisen, die im Notfall deeskalierend wirken
  • Soforthilfe, wenn eine Konfrontation stattgefunden hat

Innerbetriebliche Deeskalationstrainerinnen und -trainer tragen als qualifizierte Ansprechpersonen aus den eigenen Reihen zum Gelingen eines gut strukturierten betrieblichen Deeskalationsmanagements bei.

Welche Aufgaben haben Deeskalationstrainer/innen?

  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines betrieblichen Deeskalationskonzeptes
  • Schulung von Kolleginnen und Kollegen
  • gegebenenfalls Ansprechperson für Betroffene sein

Die UK Bremen unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe bei der Qualifizierung von innerbetrieblichen Deeskalationstrainerinnen und Deeskalationstrainern mit einem finanziellen Zuschuss.
In welchem Umfang erfolgt die Förderung? Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Förderung durch die UK Bremen

Die UK Bremen fördert die Qualifizierung von innerbetrieblichen Deeskalationstrainerinnen und Deeskalationstrainern mit einem finanziellen einmaligen Zuschuss in Höhe von maximal 50% der Lehrgangsgebühren (maximal jedoch 3.000 €).

  • Vorlage des Förderantrages
  • Vorlage der Selbsteinschätzung „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“
  • Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung, in der traumatische Ereignisse wie beispielsweise verbale oder tätliche Bedrohungen berücksichtigt werden
  • Vorlage eines betrieblichen Konzeptes zum Deeskalationsmanagement, aus dem folgende Festlegungen hervorgehen:
    • Information und Unterweisung der Beschäftigten
    • Innerbetriebliche Organisation der Versorgung
    • Auswahlkriterien und
    • Einsatzkonzept für Deeskalationstrainer:in
  • Mindestens 50 Personen im Betrieb könnten potenziell von Gewalt und Aggression betroffen sein.
  • Die Ausbildung erfolgt idealerweise bei einem von einem Unfallversicherungsträger gelisteten Anbieter (z.B. BGW / GUVH).
  • Die Ausbildungsinhalte werden der UK Bremen mit Antragstellung übersandt.

Für ein Beratungsgespräch wenden Sie sich bitte an unsere Präventionsberatung.

Tobias Lange

Präventionsberater
Beratung zu den Themen Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM), Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen, Fahrsicherheitstraining

Konsul-Smidt-Str. 76 a
28217 Bremen

0421 35012-61
0421 35012-88
E-Mail

Antragsunterlagen im pdf-Format zum Download

Zuschussantrag „Ausbildung Deeskalationstrainer:in“ (pdf, 321.4 KB)

Selbsteinschätzung „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Gewalt und Aggression“ (pdf, 451.3 KB)

Weiterführende Informationen

DGUV-Grundsatz 306-001 „Traumatische Ereignisse – Prävention und Rehabilitation“

DGUV-Information 206-015 „Alles für den Kunden?“

DGUV-Information 206-017 „Gut vorbereitet für den Ernstfall!“

DGUV-Information 207-025 „Prävention von Gewalt und Aggression gegen Beschäftigte im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege“

#GewaltAngehen

#GewaltAngehen ist eine Kampagne der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihres Spitzenverbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.

Sie alle finden auf dieser Website Informationen zur Gewaltprävention, was Sie tun können und wie die gesetzliche Unfallversicherung Sie dabei unterstützt.